Schulstandort Knittelfeld gesichert

Diese Woche wurde von der Landesregierung der Regionale Bildungsplan im Zuge einer Pressekonferenz vorgestellt.

schmid-amonDie Steiermark investiert in Bildung und will diese Investitionen künftig effizienter einsetzen. Die pädagogische Qualität soll erhöht werden und es wurde eine Expertengruppe eingesetzt, um neben den erforderlichen Mindestgrößen auch die Frage der Schulweg-Zumutbarkeit, Geburtenentwicklung, die baulichen Zustände sowie die Aufnahmekapazitäten der aufnehmenden Schulen zu berücksichtigen. Man setzte für die Erfüllung des Lehrplans und der pädagogischen Qualität eine Anzahl von mindestens 20 Schülern fest. Diese Mindestgröße wird derzeit in der Steiermark von 48 Schulen unterschritten. Aufgrund demografischer Prognosen, Aufnahmekapazitäten benachbarter Schulen und der wichtigen Frage der Zumutbarkeit des Schulweges werden 36 Schulen in der Steiermark nicht weitergeführt werden, so Landeshauptmann Mag. Franz Voves und Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer mit den Vertretern des Landesschulrates in einer am Dienstag stattgefundenen Pressekonferenz in Graz.

Was bedeutet das für Knittelfeld?

„Der Schulstandort Knittelfeld konnte zur Gänze gesichert werden“, so LAbg. Ing. Gerald Schmid (SP) und NAbg. Werner Amon (VP) in ihrer Presseaussendung. Dies bedeutet, dass alle in Knittelfeld befindlichen Volks- und Hauptschulen sowie das Sonderpädagogische Zentrum erhalten bleiben. Auch kommt es zu einer Neuordnung der Landwirtschaftlichen Fachschulen in der Steiermark. Aufgrund kräftiger Investitionen in die Landwirtschaftliche Fachschule Kobenz in den letzten Jahren bleibt auch diese Schule im gesamten Umfang erhalten. Betreffend der, im ehemaligen Bezirk liegenden Volksschule Kleinlobming mit derzeit 18 Schülern wird ein Beobachtungszeitraum von einem Schuljahr angelegt und erst dann eine Entscheidung von der Landesregierung und dem Landesschulrat getroffen werden.
Wichtig wird bei allen Entscheidungen sein müssen, dass Schulwege für Schüler und Eltern weiterhin so gering wie möglich gehalten werden können und Lehrkörper in der jeweiligen Region ihre Arbeitsstelle finden, betonte Schmid seine Forderung.

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